Übersicht
ESF-Forschungsprojekt
Start
Team & Partner
blended learning Ansatz
KMS - Inhalte & Aufbau
Universitätslehrgang
Start
Studienpläne
Termine & Inhalte
Leitung & Lehrende
Gebühr & Förderungen
FAQs
KMS
Start
Übersicht
Lehreinheiten
Recherche
Autorenprozesse
Symposium (1+2 Juni 2006)
Start
Programm
Mitwirkende
Ort, Anreise & Gebühr
WeTube
Start
Produkte
VS-Projekt
Publikationen
Impressum & Kontakt
Symposium > Start
Zusammenfassung der Informationen zum Symposium „Intermediale künstlerische Bildung – Kunst-, Musik- und Medienpädagogik im Dialog“ (1+2 Juni 2006)

Hinweis: Diese Informationen dienen der Dokumentation des (bereits durchgeführten) Symposiums. Ende 2006 wird der entsprechende Tagungsband erscheinen. Informationen dazu finden Sie auf der Unterseite Publikationen

Eckdaten

zum Seitenanfang

Zielsetzung

Initiierung eines intensiven Dialogs zwischen renommierten Vertreter/innen der Kunst-, Musik- und Medienpädagogik im deutschsprachigen Raum in Hinblick auf konkrete Möglichkeiten einer engen Kooperation in der Lehre, Forschung, der schulischen und außerschulischen Projektarbeit sowie in Bezug auf die Entwicklung gemeinsamer e- und blended learning Szenarien.

zum Seitenanfang

Grundkonzept

Das Symposium soll nicht aus einer Abfolge von Einzelvorträgen bestehen, sondern eine Plattform für eine lebendige und durchaus kontroverse Diskussion sowohl zwischen den Expert/innen als auch der Expert/innen mit dem Publikum darstellen.

Dies soll v.a. durch Folgendes gewährleistet werden:

zum Seitenanfang

Ausgangsthesen

These 1

Eine Intermediale künstlerische Bildung geht von einem integrativen Medienbegriff aus. Ein solcher Medienbegriff ist weder auf (digitale) "neue Medien" noch auf analoge (Massen-) Medien fixiert. Er behält auch sekundäre Aufzeichnungs- und Gestaltungsmedien (wie z.B. bildnerische und archetektonische Darstellungsformen) im Blick und impliziert nicht zuletzt primäre rituelle (Menschen-) Medien, als Ursprungsformen des musikalischen, tänzerischen und theatralischen Ausdrucks. Intermedialität wird als eine menschliche Ursehnsucht betrachtet, die Addition, das "Nebeneinander" verschiedener medialer Darstellungen in eine Integration, ein konzeptionelles "Miteinander"überzuführen, das gerade an den Reibungsflächen medialer Ausdrucksformen dem Rezipienten neue Dimensionen des Erfahrens und Erlebens ermöglicht.

These 2

Eine Intermediale künstlerische Bildung geht von einem integrativen Kunstbegriff aus. Dieser basiert darauf, dass in einer Zeit der Verschmelzung künstlerischer und medialer Kommunikate die Grenzen zwischen den Medien und den Künsten in Theorie und Praxis immer fließender werden und sich auch das Selbstverständnis der Kunst gravierend verändert: Intermedia und Multimedia als alle Künste verbindende Prinzipien, lassen den Sinn der Zuordnung künstlerischer Ausdrucksformen zu einzelnen Kunstsparten zunehmend als fragwürdig erscheinen. Gleichzeitig wird auch der Kunstbegriff an sich sehr weit definiert: Als die Fähigkeit zur bewussten Gestaltung des eigenen Lebens und zum aktiven Eingreifen in gesellschaftliche Prozesse.

These 3

Der Ansatz der Intermedialen künstlerischen Bildung reicht über die Forderung nach einer engen Kooperation der künstlerisch-pädagogischen und der medienpädagogischen Fachbereiche hinaus und geht von einem integrativen Verständnis von Pädagogik und Didaktik aus. Dieses inkludiert die Bemühung um den Anschluss dieser Fachbereiche an aktuelle konstruktivistische didaktische Diskurse, deren Modelle und Anwendungen (v.a. im Bereich des eLearning) zahlreiche Möglichkeiten zur Unterstützung der komplexen intermedialen künstlerischen Lernprozesse in Hinblick auf die Erschließung von Basiswissen und Grundfertigkeiten sowie die Vernetzung reflexiv-analytischer Kenntnisse bieten. Gleichzeitig wird fächerübergreifende kollaborative Projektarbeit als ein zentraler Ausgangspunkt zur Mobilisierung kreativer Handlungskompetenzen angesehen.

Hier erhalten Sie die ausführliche Darstellung der Hintergründe dieser Ausgangsthesen als PDF-Dokument (157 KB)

zum Seitenanfang

Weitere Informationen zum Symposium auf dieser Webseite

Auf dieser Webseite finden Sie folgende weitere Informationen zum IKB-Symposium:

zum Seitenanfang

Plakat zum Symposium (download)

Hier erhalten Sie das Plakat zum Symposium als PDF-Dokument.