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Universitätslehrgang > FAQs
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Was bedeuten die Abschlusstitel?

Der Abschlusstitel des 4-semestrigen Lehrgangs „Master of Arts“ ist ein international anerkannter Mastertitel, der als solcher auch offiziell geführt werden kann (übliche Bezeichnung = ein "MA" nach dem Nachnamen). Außerdem erhalten Sie bei Abschluss 100 ECTS-Punkte (= European Credit Transfer System = international gültige Punkteberechnung der akademischen Qualifikation). Bzgl. der dienstrechtlichen Folgen (z.B. „A-Wertigkeit“ im österreichischen öffentlichen Dienst) dürfte es keine Schwierigkeiten geben, trotzdem würden wir eine Kontaktaufnahme mit den für Sie persönlich zuständigen Dienststellen empfehlen.
Der Abschlusstitel des dreisemestrigen Lehrgangs „Akademische/r Fachfrau/Fachmann“ ist mit keinem anderen akademischen Titel gleichgestellt. Er bestätigt den positiven Abschluss aller Lehrveranstaltungen und Sie erhalten 66 ECTS-Punkte.

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Wenn das das erste derartige Universitätsstudium im deutsprachigen Raum ist, was garantiert mir die Qualität der Ausbildung?

Es gibt mindestens drei Aspekte, die die hohe Qualität des Studiums garantieren:

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Ich habe lange Anfahrtszeiten nach Salzburg - kann ich da den Lehrgang überhaupt berufsbegleitend besuchen?

Der Universitätslehrgang wird in Form von Wochenendkursen bzw. Intensivwochen in den Ferien abgehalten. In den ersten drei Semestern wird es insgesamt 10 im vierten Semester 6 Präsenztage (5 bzw. 3 Wochenenden) geben. Die Wochenendkurse sind so organisiert, dass eine Anreise am Samstag (Beginn um 11:30) und eine Abreise am Sonntag (Ende um 18:00) möglich ist. Bei einer ähnlichen Zeiteinteilung in anderen Universitätslehrgängen an der Universität Mozarteum gab es voll berufstätige Teilnehmerinnen, die mit nur einer Übernachtung von Frankfurt a.M. angereist sind.

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Werden die Lehrgänge jedes Jahr neu gestartet?

Nein. Ein Lehrgangsstart ist nur alle zwei Jahre vorgesehen. Bei einem ersten Start der Universitätslehrgänge Intermediale künstlerische Projektarbeit / Bildung im Herbst 2007 folgt der nächste also voraussichtlich erst im Herbst 2009.

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Was erwartet mich beim "Aufnahmegespräch"?

Bei diesem Gespräch geht es darum abzuklären, inwiefern die gegenseitigen Erwartungshaltungen Lehrgangsleitung / Interessent/innen übereinstimmen. Bitte bringen Sie Dokumentationen Ihrer eigenen Arbeiten mit (z.B. Mitschnitte künstlerischer und/oder pädagogischer Projekte, eigene Medienproduktionen, Demobänder, aber auch Programme, Broschüren und sonstige Projektdokumentationen), die dazu dienen können, einen allgemeinen Eindruck über Ihre bisherige Tätigkeit zu vermitteln.
Die Aufnahmegespräche sind für Anfang Juli 2006 geplant. Der genaue Termin wird auf der Seite Übersicht angekündigt.

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Muss ich als Absolvent/in eines künstlerischen Studiums ein/e Technikspezialist/in sein, um in diesem Lehrgang aufgenommen zu werden?

Nein. Es wird aber erwartet, dass Sie ich bereits (wenigstens in Ansätzen) mit einem Bereich der kreativen und/oder pädagogischen Medienanwendungen auseinandergesetzt haben (z.B. AV-Bearbeitung, rudimentärer Medieneinsatz im Unterricht). Grundsätzlich wird von allen Teilnehmer/innen Computer-Basiswissen vorausgesetzt. D.h. die grundsätzliche Bedienung eines Computers; Öffnen von Programmen; Speichern von Dokumenten; Umgang mit Emails, Textverarbeitungsprogrammen etc. darf kein Problem darstellen.

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Muss ich als Absolvent/in eines medienpädagogischen Studiums eine hohe künstlerische Qualifikation nachweisen, um in diesem Lehrgang aufgenommen zu werden?

Nein. Es werden jedoch rudimentäre Erfahrungen in musikalischer oder visueller Mediengestaltung (z.B. AV-Schnitt, Web, Video, CD-ROM) oder projektorientierter Medienarbeit vorausgesetzt.

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Werde ich in diesem Lehrgang zur/m Technikspezialist/in ausgebildet?

Nein. Im Vordergrund des Studiums stehen die künstlerisch-pädagogische Projektarbeit und ihre wissenschaftliche Reflexion. Medien werden als Hilfsmittel zur Unterstützung der Lehr- Lernprozesse (siehe Knowledge Management System / KMS) und der Projektausführungen (z.B. AV-Zuspielungen) eingesetzt. Alle Studierenden erhalten im Laufe des Lehrgangs einen fundierten Überblick über die Möglichkeiten des künstlerisch-pädagogischen Medieneinsatzes. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich ausgehend von den im KMS angebotenen Materialien und Übungen sowie basierend auf in den Präsenzphasen abgehaltenen technisch ausgerichteten Workshops in Anwendungen der Mediengestaltung einzuarbeiten. Von allen Studierenden wird das Beherrschen einiger solcher grundlegenden Anwendungen und eine besondere Leistung in einem medientechnischen Bereich (z.B. elektronische Musik, Videoschnitt, Webapplikationen) erwartet. Eine technische Spezialisierung einzelner Studierender (z.B. in Form der Erarbeitung komplexer interaktiver Environments für Projekte des vierten Semesters), wird ihnen als Leistung angerechnet. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit äquivalente Leistungen in anderen (z.B. pädagogischen und wissenschaftlichen) Bereichen zu erbringen.

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Was muss ich konkret im vierten Semester leisten, um den Master-Lehrgang positiv abzuschließen?

Abgesehen vom positiven Abschluss aller Lehrveranstaltungen muss im vierten Semester selbstständig ein intermediales künstlerisch-pädagogisches Projekt konzipiert, erarbeitet und ausgeführt werden. Das kann z.B. eine Projektaufführung mit Schüler/innen in der eigenen Bildungsinstitution sein, oder die Erstellung einer Video-, Web- bzw. CD-ROM-Produktion mit einem künstlerisch-pädagogischen Anspruch. Diese Arbeit muss sowohl audiovisuell (AV-Mitschnitt einer Aufführung bzw. Vorlage des Endprodukts) als auch schriftlich dokumentiert vorgelegt werden. Außer dieser Dokumentation muss der schriftliche Teil der Arbeit (= Master-Thesis) eine ausführliche theoretische Fundierung des vorgelegten Projekts aufweisen, die aufzeigt, auf welchen kunst- und medientheoretischen sowie pädagogischen Diskursen diese Arbeit aufbaut und welchen Beitrag sie zur Weiterentwicklung dieser Bereiche in Theorie und Praxis leistet. Die gesamte schriftliche Arbeit hat das Ausmaß von ca. 50 Seiten.

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Wie viel Zeit wird dieser Lehrgang abgesehen vom Besuch der Präsenzphasen beanspruchen?

Rechnen Sie am besten so wie bei einem Präsenzstudium. 10 Semesterstunden würden hier bedeuten, dass sie 10 45-Minuten-Einheiten in der Woche an Lehrveranstaltungen besuchen. Außerdem müssen Sie sich auf diese Lehrveranstaltungen vorbereiten, Hausaufgaben erstellen, für Prüfungen lernen etc. Ca. 10-15 Stunden Arbeitsaufwand pro Woche werden auf Sie also auf jeden Fall zukommen, wobei es arbeitsintensivere und weniger arbeitsintensive Phasen gibt. Erfahrungsgemäß ist im vierten Semester, in dem es zwar weniger Präsenzphasen gibt, dafür jedoch das Abschlussprojekt und die Master-Thesis zu erstellen ist, besonders viel Zeit für den Lehrgang zu veranschlagen.

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Welche technische Ausrüstung muss ich zuhause haben, um die Übungen und die Hausarbeiten durchzuführen?

Die Teilnehmer/innen des Lehrganges können zu festgelegten Zeiten im MediaLab der Universität Mozarteum arbeiten (z.B. an den Freitagen vor den Lehrgangswochenenden oder an den Montagen danach). Zuhause wird mindestens das Vorhandensein eines neueren Computers mit einem Internetanschluss, CD bzw. DVD-Brenner, einer einfachen Sound- und Grafikkarte und den gängigen Office-Programmen vorausgesetzt. Für die Durchführung der medientechnischen Standardübungen werden Lehrgangsteilnehmer/innen Gratisprogramme oder günstige Programmversionen empfohlen. Für eine etwaige (freiwillige) medientechnische Spezialisierung könnte die Anschaffung von spezieller Hard- und Software notwendig werden, die mit im Lehrgang tätigen Lehrenden abgesprochen werden kann.

Wegen der Abhaltung der Hälfte des Lehrgangs mit Hilfe eines webbasierten Knowledge Management Systems wird auf jeden Fall eine schnelle Internetverbindung empfohlen (DSL).

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Was passiert, wenn ich zuerst den 3-semsetrigen IKP-Lehrgang belege, mich jedoch später entscheide, doch den Master-Lehrgang (IKB) zu besuchen?

Die Lehrveranstaltungen der ersten beiden Semester werden für beide Universitätslehrgänge gegenseitig anerkannt. Erst vor dem dritten Semester muss man sich endgültig für einen der beiden Universitätslehrgänge entscheiden.

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Woraus resultieren die Studiengebühren des Lehrgangs?

Der Universitätslehrgang muss sich vollständig aus Studiengebühren tragen. Daraus sind nicht nur die Leistungen der Lehrenden sowie die Anreise und Hotelkosten der Gastvortragenden zu bezahlen, sondern auch die Administration, Raummieten und sonstige Hilfsleistungen (z.B. technische Dienste bei Projektaufführungen). Da künstlerisch-pädagogische Projektarbeit eine besondere persönliche Betreuung erfordert, können in diesem Universitätslehrgang nur maximal 16 Personen aufgenommen werden. Angesichts dieser geringen Teilnehmerzahl sind die Studiengebühren der hier angebotenen Universitätslehrgänge im Vergleich zu ähnlich ausgerichteten postgradualen Studien im deutschsprachigen Raum verhältnismäßig gering, zumal bedürftige Studierende auch Gebührenreduktionen erhalten (siehe Universitätslehrgang > Gebühr und Förderung).

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